Annika Hähnlein

hey@annikahaehnlein.de

Stell dich mal kurz vor.
Hallöchen, ich bin Annika und noch am Anfang meine Künstlerischen Reise. Seit 2019 bin ich nun Mitglied der blauen Rheydter und kümmere mich mit meiner Mutter um die Website und die Öffentlichkeitsarbeit.

Hast du ein Haustier?
Leider nein, hätte ich gerne, aber bis ich Katzen und/oder einen Hund habe besuche ich meine Eltern und deren Haustiere.

Wann hast du gemerkt, dass künstlerisch begabt bist?
Mit 10 Jahren habe ich schon gemerkt, dass ich da weitaus besser als andere meines Alters bin. So richtig bewusst ist es mir geworden, als ich aus Frust nachdem ich durchs Abi gefallen bin Stifte zur Hand genommen habe und 20 Stunden gezeichnet habe. Das Ergebnis hat selbst mich überrascht.

Möchtest du uns eine Anekdote erzählen?
Damals mit 10 war in für einige Zeit in der Kunstakademie. Dort haben wir eine Ausstellung gemacht und jemand wollte mein Bild für 50€ kaufen. Ich war 10, für mich war das sehr viel Gelb. Aber am Ende habe ich es nicht verkauft. Dieses Bild bewahre ich bis heute mit dieser Erinnerung.

Erzähle uns was über deine Kunst.
Hier sollte jetzt bestimmt irgendwas total tiefgründiges stehen. Aber wenn ich ehrlich bin male ich Dinge die ich schön finde und das sind überwiegend Portraits von Frauen. Zudem stehe ich noch am Anfang meiner Reise und entwickle noch meinen Stil. Und selbst der muss einen nicht ein Leben lang begleiten Gut, dass Kunst kein Stillstand sondern eine Reise ist.

Übst du oder hast du einen künstlerischen Beruf ausgeübt oder hast du etwas anderes gemacht?
Nein, ganz im Gegenteil – leider. Ich bin bis heute auf der Suche nach einem Job der mich erfüllt. Bin aber lieber den sicheren weg einer kaufmännischen Ausbildung gegangen, da Geld verdienen und meine Unabhängigkeit wichtig für mich waren und sind. Gerne hätte ich einen kreativeren Job, aber ich mag nun mal auch Büroarbeit, Dinge organisieren und managen.

Wie bist du zu den blauen Rheydtern gekommen?
Mit einer Künstlerin als Mutter bekommt man immer viel mit. Als sie die blauen Rheydter auf dem Kulturmarkt ansprach war ich dabei. Nachdem sie bei einem Treffen war meinte sie es könnte auch was für mich sein. Und so habe ich mich beim nächsten Treffen vorgestellt und durfte Mitglied werden.

Hast du ein künstlerisches Vorbild oder eine Lieblingsepoche?
Ich habe grundsätzlich keine Vorbilder, aber eine Lieblingsepoche. Ich liebe den Impressionismus. Monet, Manet, Renoir und co waren für mich immer schon faszinierend. Vielleicht weil wir früher einen großen Druck von Renoir über der Treppe hängen hatten – frühkindliche Prägung. Auch einiges von davor mag ich sehr, doch moderne Werke sind nicht mehr meins.

Was war dein beeindruckendstes Museums Erlebnis?
Mit meiner Mama war ich vor einigen Jahren für ein paar Tage in Paris. Ein muss: Das Musée d‘Orsay und für mich natürlich der Bereich der Impressionisten. Es war beeindruckend die vielen Originale zu sehen doch ganz besonders eins hat uns sehr berührt: „Das Frühstück im Grünen“ von Manet. Ein Werk was man schon vorher von Drucken etc. kannte. Doch davor zu stehen und dann dieser intensiver Blick der einen Frau.

Was ist deine Motivation hinter der Kunst?
Eine konkrete Motivation habe ich nicht. Ich male wenn ich Lust dazu habe. Leider fehlt oft die Zeit um sich wirklich darauf einlassen zu können.

Gab es Hürden auf deinem künstlerischen Weg?
Ich glaube ich bin selbst meine größte Hürde. Ich habe einen großen Innere Kritikerin, die macht es mir oft nicht leicht.

Welche Aspekte deiner Technik fallen dir schwerer als andere?
Da ich bisher noch nie all zu viel Übung mit Ölfarben habe, fallen mir hierbei manche Dinge schwer. Besonders wenn man eine Vision vor Augen hat, aber die Umsetzung nicht ganz so leicht ist.

Woher weißt du, dass dein Bild fertig ist?
Das ist meist so ein Gefühl. Manchmal stelle ich es auch noch mal bewusst zur Seite und schaue später noch einmal drauf. Dieser Abstand hilft manchmal die Kritikerin zu beruhigen.

Wie findest du einen Titel?
Schweres Thema, ich überlege was das Bild aussagen könnte. Was sieht man, welches Gefühl entsteht. Manchmal ist es eine spontane Eingebung, manchmal dauert es.

Gibt es einen Menschen der dir besonders geholfen hat auf deinem Weg?
Meine Eltern haben mich immer unterstützt (was ein Klischee). Aber da meine Mama selbst Künstlerin ist konnte ich von ihr viel lernen und auch profitieren. Wir sind immer in einem aktiven Austausch und unterstützen uns gegenseitig.

Was inspiriert dich? Wer oder was ist deine Muse?
Ich habe keine Muse aber mich inspiriert die Schönheit von Menschen. Schönheit ist dabei nicht nur rein Äußerlich sichtbar sondern auch ein Charakter kann schön sein.

Haben wir eine Frage vergessen?
Nö.

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