13. Rheydter Kunsttage

Viele Monate der Vorbereitung endeten am 24.-26. September 2021 in einer Ausstellung. Mit dem perfekten Ausstellungswetter kamen hunderte Besucher zu unseren 13. Rheydter Kunsttage in den Geneickener Bahnhof. Der Oberbürgermeister Felix Heinrichs eröffnete am Freitag die Ausstellung. Hier können Sie sich einen Einblick verschaffen. Weiter unten finden Sie einen Pressebericht von Wolfgang Schneider, den er uns freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat.

24. September 2021 – Vernissage

25. September 2021

26. September 2021

Sehr gerne veröffentlichen wir nachfolgend den Artikel von Wolfgang Schneider, der nach dem Besuch der Rheydter Kunsttage unsere Ausstellung gerne nach Warstein holen möchte.

Kunstausstellung der „Blauen Rheydter“ begeistert über 500 Besucher

 von: Wolfgang Schneider

In Rheydt hat die Künstlergruppe „DER BLAUE RHEYDTER“ im September 2021 zu einer umfangreichen, vielfältigen und äußerst überzeugenden Ausstellung zum Thema „Stadt, Land, Fluss“ im Rahmen der „Blaue Rheydter – Kunsttagen“   eingeladen. Die vom Kulturbüro der Stadt Mönchengladbach großzügig gesponserte Ausstellung wurde von Herrn Oberbürgermeister Felix Heinrichs  mit einer Begrüßungsansprache eröffnet.

Im Geneickener Bahnhof präsentierten 15 Blaue Rheydter – Künstler und 9 Gastkünstler eine abwechslungsreiche Ausstellung von Malerei, Fotographie-, Digital-Objekt-, Textil- Installationskunst, Keramik, Holzplastiken, 3-D-Malerei und verschiedenste musikalische Darbietungen. Empfangen wurden die ca. 500 Besucher von einer großflächigen Installation mit Radkappen, Radkappenkunst und Schuhen im Außenbereich. Im ersten Raum begrüßten verschiedene Portraits, Landschaften und eine raumgreifende Tape-Installation die Besucher. Entlang eines die gesamte Ausstellung durchziehenden Landkartenweges kam der Besucher in den Wintergarten zu einer Aluminium-Kaffee-Kapsel-Installation, Holzskulpturen, Digitalkunst und digitaler Fotokunst. Der 3. Raum führte sowohl zu farbintensiver, abstrakter, abstrahierender Malerei, als auch zu Menschen in verschiedenen Situationen und Befindlichkeiten. Der 4. Raum bot ruhige Farb- und Landschaftsabstraktionen, Keramiken, Menschen im Arbeitsprozess- in Erinnerung an die Mönchengladbach kennzeichnende Textilindustrie-, Farbmeditationen und eine raumgreifende Woll-Pilz-Installation.  Daran schloss sich im Flur die Sonderausstellung „Wassermalereien“ von Bewohnern eines Obdachlosenheimes an, und im Obergeschoss die Sonderausstellung „Liebe in Zeiten von Corona“, mit themenbezogenen Buchbeiträgen von Menschen der verschiedensten Altersstufen und Herkunft. Im Flurbereich konnte der Besucher in meditative Fotographien den Weg einer Goldkugel verfolgen.  Im Außenbereich wurden auf einer Bühne während der drei Tage sehr abwechslungsreiche musikalische Darbietungen zu Gehör gebracht. Vor dem Wintergarten führte der Weg zu 10 großformatigen Arbeiten digitaler Fotokunst. Am Endpunkt des Weges konnte man life den Entstehungsfortschritt eines großformatigen 3-D-Gemäldes erleben, das die Besucher zu einer Fotosession auf diesem Illusionsgemälde einlud.

Es ist in sehr vielfältiger Weise zu einem äußerst breiten themenbezogenen Spektrum gearbeitet worden: Landschaften, der Mensch in den verschiedensten Empfindungszuständen, der Mensch in der Natur, der Mensch in der Arbeitswelt, abstrakte Farbimpressionen, umweltpolitische Themen: schlagwortartig: Auto/ Aluminium/ Plastik/ Braunkohleabbau.

Fast alle Künstler haben eine professionelle künstlerische Ausbildung durchlaufen, etliche haben ein Kunststudium bzw. eine künstlerische Ausbildung absolviert, viele arbeiten in Berufen, die mit Kunst bzw. Kreativität eng verzahnt sind. Außerdem sind etliche Mitglieder von professionellen Künstlervereinigungen, wie BBK (Bund Bildender Künstler), Sculpture Network, EVBK (Europäische Vereinigung Bildender Künstler)

Die Blauen Rheydter zeigten ihr breites Spartenspektrum in einer professionellen, gut präsentierten und sehr vielseitigen Ausstellung.

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